Der Buddha Mind 2: über Glaubenssätze

Die Gedanken beobachten. Darum ging es im 1. Teil meiner Buddha Mind Reise. Ist es nicht immer wieder spannend zu entdecken was es in dir denkt? Ist dir bei dieser Beobachter Praxis aufgefallen, dass manche Sachen die uns durch den Geist huschen ganz schön schräg sind? Bei dieser Übung kommen wir sehr schnell Glaubenssätze auf die Spur, die uns eher hinderlich als förderlich sind.

Glaubenssätze sind festgezurrte Überzeugungen wie „alle Männer sind scheiße“, „ich bin nicht gut genug“, „das Leben ist anstrengend“, „ich hab nie genug Geld“, „man muss hart arbeiten um erfolgreich zu sein“, “allen steht das Glück zu nur mir nicht”, “so ein scheiß passiert immer nur mir” etc. Natürlich gibt es auch positive Glaubenssätze. Zum Thema Finanzen wären sie beispielsweise: “das Geld liegt auf der Straße, ich muss es nur aufheben”, “Geld ist reine Energie und ich lasse sie bewusst fließen”.

Negative Glaubenssätze sind meist durch schlimme Erfahrungen entstanden oder sind uns im Kindesalter antrainiert worden, quasi von den Eltern mitgegeben worden. Und wenn es in dir z.B. denkt „alle Männer sind scheiße“, dann wird dir die Außenwelt genau das immer wieder spiegeln. Nach dem Gesetz der Resonanz kann es nicht anders sein. Wie innen so außen. Daher ist es so mega wichtig in unserem Denken aufzuräumen.

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Buddha Mind ist daher: finde deine Glaubenssätze heraus! Und das geht sogar ganz einfach. Nimm dir Zeit, ein Blatt Papier zu Hand und schreibe ganz spontan und ohne groß drüber nachzudenken die Antworten auf folgende Fragen auf:

  • Was denkst du über das Leben im Allgemeinen?
  • Was denkst du über den Job/die Arbeit?
  • Warum und wofür arbeiten wir?
  • Was denkst du über Freundschaften?
  • Was denkst du über deine Eltern? Bist du in Frieden mit ihnen?
  • Was denkst du über Liebesbeziehungen?
  • Aus welchem Grund führen wir Partnerschaften?
  • Was hälst du von Männern im Allgemeinen?
  • Und von Frauen?
  • Was denkst du über dich selbst? Über deinen Charakter? Über deinen Körper?
  • Was ist deine Einstellung zu Geld?
  • Glaubst du finanzielle Fülle steht jedem zu?
  • Wie ist dein Blick auf die Welt?
  • Was hat das Leben für einen Sinn?
  • Glaubst du an Gott, eine höhere Macht, die universelle Kraft? Wenn nein – warum?
  • Wenn du Kinder hast: was denkst du über deine Kinder?
  • Und über dich als Mutter bzw. Vater?

Zu manchen Punkten kommen dir vielleicht gleich mehrere Überzeugungen und Statements in den Sinn.

Wie zum Thema Geld zum Beispiel: „man muss hart arbeiten. Reiche Leute sind arrogant. Reich sein steht nur privilegierten Menschen zu. Das Geld ist total ungerecht verteilt. Ich kann soviel arbeiten wie ich will, es ist nie genug da. Man bekommt nichts geschenkt.“

Schreibe alles auf, ganz unreflektiert. Lasse alles aus dir herausströmen was dir in den Sinn kommt. Auch wenn du zu einem Punkt zwei Seiten aufschreibst. Lerne dich und dein Denken wirklich kennen.

Dringe vor in alle Schubladen und Winkel deines Geistes. Und finde dadurch heraus, was und wie es bewusst und unbewusst in dir denkt.

Deine Gedanken bestimmen dein Sein und somit dein Leben.

Quantenphysikalisch ist es schon lange bewiesen: Unsere Gedanken sind reine Energie und sehr machtvoll. Daher ist es so essentiell und wichtig genau und im Detail hinzuschauen.

Als ich diese Übung das erste Mal gemacht habe und mir zu allen Punkten alles in mir Denkende aufgeschrieben habe, schaute ich mir danach meine Notizen an und dachte nur: Oh weia! Kein Wunder, das manche Dinge im Außen genauso beschissen laufen wie sie es gerade tun, wenn es so in mir denkt!

„Du bist was du denkst“ – ist ein weitreichendes Zitat von Buddha. 

„Deine Gedanken kreieren deine Welt“, ein weiteres.

Alles, ausnahmslos alles entsteht in dir. Dir kann das Leben keine Fülle bieten wenn in dir der Mangel herrscht. Das Gesetz der Resonanz oder auch das Gesetz der Anziehung hat eine immense Power. Und dagegen können wir uns nicht sträuben. Es sind die universellen Gesetze nachdem das ganze Universum schwingt und funktioniert.

Ein tolles Buch hierzu ist „das Gesetz der Resonanz“ von Pierre Frankh. Und „the secret“ war eines der ersten Bücher die ich hierzu gelesen habe, was mich heute noch nachhaltig prägt.

In Teil 3 schauen wir uns an wie wir Glaubenssätze lösen und umprogrammieren können. Es kommt ein bisschen Arbeit und Zeitinvestition auf dich zu – aber es lohnt sich!

Ein Leben in Freude, Leichtigkeit und tiefer Zufriedenheit zu leben ist möglich! Und sogar mehr als das. Die höchste Form des Buddha Minds ist Liebe als Seinszustand zu erfahren. Hiermit meine ich die Liebe zum Leben und zu Allem was ist. Und dieser Weg ist jedem zugänglich der bereit ist seine alten Wunden zu heilen und in seinem Denken aufzuräumen und neue Straßen zu bauen.

Mach dich auf den Weg – alles beginnt bei dir.

Namasté <3