Merry Xmas – mache dir selbst das größte Geschenk!

Im Weihnachtsgeschenke-Wahnsinn sind wir mit unserem Fokus meist sehr bei unseren Liebsten – wie kann ich Freude bereiten? Was ist das richtige Geschenk? Doch bei aller Liebe zum Geben lade ich dich heute dazu ein: mache dir selbst das größte Geschenk! Und das hat rein gar nichts mit materiellen Dingen zu tun – oder doch, ein wenig 😉

Ich lade dich ein dich selbst zu fragen: Was nährt mich? Was tut mir gut? Was sind meine Kraftquellen? Wie kann ich im neuen Jahr diese Ressourcen noch mehr stärken und ihnen Aufmerksamkeit schenken?

Ein tolles Geschenk an dich selbst wäre zum Beispiel dich mit Input zu Füttern in Form von Prodcasts hören, Blogs lesen, auf ein Seminar gehen von einem dir gut tuenden Lebenscouch wie Robert Betz, Veit Lindau, Tobias Beck, Laura Malina Seiler etc. Sich Inspiration zu suchen um weiter zu wachsen und sich selbst näher zu kommen – das ist Bereicherung pur. Und investiere immer wieder Zeit in Fort- und Weiterbildung, denn Wissen ist Macht.

Im zweiten Schritt stecke (noch) mehr Zeit in dich und deine Seelenbalance. Und das am Besten verpackt in kleine Rituale die dich im Alltag begleiten.

Bei mir ist es zum Beispiel jeden Morgen die geführte Meditation „Turning into new potentials“ von Dr. Joe Dispenza (überall erhältich als Download) zu praktizieren. Sie gibt mir Kraft, schenkt mir innerliche Freude und Fülle und gibt mir jeden Morgen die Chance dazu mich erneut auf das zu fokussieren was mein Herz und meine Seele sich wünschen. Diese Energie trägt mich durch den Tag.

Weiter können es kleine Momente des Innehaltens und der Ruhe sein. Mein Ritual hierzu: Mehrfach im Alltag kurz die Stop Taste drücken. Die Augen schließen und alle Sinne auf den Atem richten. Dies für 10-15 Atemzüge praktizieren. Diese Übung ist recht simple, holt dich aber für den Moment immer wieder sehr present in das Hier und Jetzt – die einzige Kraft wo wahres Leben stattfindet: in der Gegenwart.

Und um deine Energie Akkus aufrecht zu erhalten gib den Kraftquellen in deinem Leben immer wieder bewusst Raum: Spazieren gehen, Sport machen, in die Badewanne legen, saunieren, ein gutes Buch lesen, Dankbarkeit zelebrieren, mit den Haustieren kuscheln. Was es auch immer sein mag. Lass dich nicht auffressen von dem ewigen Tun – gib deinem SEIN mehr Raum.

Ich wünsche dir wundervolle Weihnachten mit Frieden und Dankbarkeit im Herzen. Du bist gesegnet mit all der Fülle um dich herum – hole dir dies besonders jetzt an den heiligen Tagen ganz tief ins Herz.

 

Namasté

 

 

Der Buddha Mind 4: die hohe Kunst der Gelassenheit

In den ersten Blogs zum Buddha Mind ging es darum das eigene Denken bewusst unter die Lupe zu nehmen, öfter einmal auf den Beobachter Posten zu wechseln und sehr klar wahrzunehmen was es in uns den ganzen Tag denkt. Sehr schnell wird uns hierbei gewahr: bei den täglichen zig tausend Gedanken die uns durch den Kopf schießen ist auch ganz schön viel destruktiver Mist dabei! Doch Gott sei Dank sind wir gesegnet mit einem freien Willen. Und die Entscheidung zu treffen sein Denken bewusst mehr in Richtung Gelassenheit und Leichtigkeit zu führen ist er erste Schritt.

Mache dann aus der Entscheidung ein Versprechen an dich selbst:

„Ich verspreche mir selbst noch besser auf meine Gedanken zu achten und wahr zu nehmen sobald es etwas Fieses und Negatives in mir denkt.“

Um dich dann bewusst für einen Gedanken mit mehr Leichtigkeit und Freude zu entscheiden!

Und hier geht es nicht um krampfhaftes positives Denken, eher um eine neue Feinjustierung. Und um das Beobachten.

„Man lebt das Leben vorwärts und versteht es rückwärts.“ Wenn du auf die Dinge in deinem Leben zurückschaust: Waren nicht viele Rückschläge genau richtig so, weil sich im Nachgang noch eine viel bessere Möglichkeit aufgetan hat?

Bei manchen Dingen die uns im Leben passieren, insbesondere in den Momenten wo ersehnte Türen (Möglichkeiten, Chancen etc.) zuknallen, tut sich später noch etwas viel Besseres auf – und alles Jammern und Zedern war umsonst. „Manches was wir uns wünschen und nicht bekommen stellt sich im Nachgang als Geschenk heraus“, ein Zitat vom Dalai Lama.

Durch dieses gewahr werden können wir uns den ersten Stress aus dem Leben holen, um nicht mehr allzu impulsiv auf Alles zu reagieren. Das ist der erste Schritt in Richtung Gelassenheit, die für mich höchste Buddha Mind Qualität. Wenn wir es schaffen durch stetigen inneren Wachstum der Gelassenheit mehr Raum in unserem Leben zu geben, wird das Leben an sich leichter und bekommt mehr flow.

Und manche Geschehnisse die im ersten Moment ein Desaster sind sind wirklich eins. So kann zum Beispiel ein Unfall der uns für einige Zeit ans Bett fesselt die Chance sein, wieder mehr Zeit damit zu verbringen nach Innen zu lauschen, sich vielen Dingen wieder gewahr zu werden und die Zeit der erzwungenen Stille stellt sich als persönliches Geschenk des Wachstums und Neujustierung heraus. Wir wachsen an den Aufgaben die das Leben uns stellt, wenn wir ihnen mit der richtigen Einstellung begegnen. So Vieles ist eine Aufforderung zum Wachsen. Anstatt ein für dich negatives Ereignis zu verfluchen frage dich: Für was passiert mir das jetzt? Was kann ich dadurch erfahren und lernen?

Und auch in Alltagssituationen kann eine Feinjustierung im Denken uns mehr Gelassenheit schenken. Z.B. du stehst im Stau und es kotzt dich so richtig an. Aber sich drüber aufregen bringt ja leider gar nichts, die Situation ist ja schon da! In solchen Momenten frage dich: „Was kann ich jetzt tun um mir ein wenig Erleichterung zu verschaffen?“ Mein tolles Hörbuch weiter hören. Eine liebe Freundin anrufen und mir die Zeit mit einem tollen Gespräch erleichtern. Entspannungsmusik anmachen.

„Take it easy“ – ist eine Entscheidung! Immer wieder aufs Neue. Das Drama ist oft nicht das Ereignis selbst sondern unsere Gedanken dazu.

Eine Buchempfehlung von mir: „Rolle vorwärts“ von Samuel Koch, der nach seinem „Wetten dass“ Unfall im Rollstuhl sitzt. Er entscheidet sich tagtäglich für eine positive Sichtweise auf die Dinge und richtet sein Denken auf das aus was er sich zutiefst wünscht: Das die Medizin eines Tages an dem Punkt ist heilen zu können.

Viel zu viel Zeit verbringen wir damit uns über das Gedanken zu machen was wir nicht wollen. Und genau hier setzen wir an: werde dir gewahr sobald es destruktiv in dir denkt und bringe einen Impuls von Leichtigkeit und einem neuen Fokus hinein. Statt bei einer schweren Grippe die zum ungünstigsten Zeitpunkt angerauscht kommt zu fluchen „das kann ich jetzt so gar nicht gebrauchen“ mache ein „ich bin dankbar für eine rasche Heilung“ daraus. Richte dich immer wieder aufs Neue auf das aus was du dir wünschst, anstatt daran festzukleben was gerade alles nicht stimmt.

 

Fassen wir nochmal zusammen:

  • kultiviere einen gelasseneren Blick auf die Dinge. Manchmal sind verpasste Chancen ein Geschenk für noch Tolleres.
  • take it easy! Shit happens! Aufregen bringt nix. Annehmen heißt die Devise. Und:
  • mach das beste aus jeder Situation
  • richte dich mehr auf das aus was du dir wünschst als dir den Kopf darüber zu machen was gerade alles nicht rund läuft

Too hot for my prana – oder die Kunst faul zu sein

Auf der einen Seite ist so ein goldener Sommer wie wir ihn derzeit erleben dürfen ein Geschenk! Sonne satt, Wärme, Licht in Hülle und Fülle. Und doch macht die Hitze etwas mit uns: sie legt uns weitestgehend lahm. Sie macht uns träge und langsam. Ich habe viele Wochen versucht gegen diese aufziehende Lethargie in mir anzukämpfen, bin gleich am Morgen joggen gegangen um den Kreislauf hoch zu puschen, und hab versucht mich mit allen Mitteln zu motivieren um meine To Do Listen erledigt zu bekommen. Und immer wieder hat sie mich eingeholt: die Trägheit, das Gefühl von „ich will einfach gar nichts machen und nur chillen.“ Ab dem Moment wo ich die Hitze aus meinem Haus nicht mehr rausbekommen habe und es anstrengend wurde hab ich innerlich umgeschaltet und mich hingegeben.

Und ja, warum eigentlich nicht? Dieses ewige Höher Schneller Weiter – wieso müssen wir uns selbst immer so antreiben? Was ist verwerflich daran einmal 3 Gänge runter zu schalten, lange Siestas zu halten, und aus dem ewigen Tun ein Sein entstehen zu lassen. Einfach mal sein und nix tun. Den Haushalt und die Wäsche liegen lassen, im Job auf das Nötigste reduzieren, langsam machen, ausreichend und viel schlafen und ruhen. Der Hitze es erlauben den ewigen Antreiber in uns für ein paar Wochen runter zu brennen und es langsam anzugehen.

Wir sollten uns davon befreien immer alles just in time machen und erledigen zu wollen. Aufhören uns danach zu bewerten, was wir alles geschafft bekommen. Der Sommer lädt dazu ein den Seinszustand zu feiern. Wer bist du ohne dein Tun? Was passiert mit dir im Momenten der Stille? Kannst du es genießen? Dieses Blog Beitrag ist ein Appel an uns alle die Langsamkeit als etwas Gutes und Richtiges wahrzunehmen und die Kunst zu entwickeln auch mal faul sein zu dürfen. Enjoy your life baby!

 

Faulheit: Nur in der Sklaverei ist Fleiß eine Tugend und Faulheit ein Tabu. In Wahrheit hat Fleiß keinen Wert an sich. Du wirst nicht glücklicher, je fleißiger du bist. Und wenn du mit kleinstem Einsatz glücklicher sein kannst, dann bist nicht faul, sondern weise.

 

Verfasser unbekannt

Der Buddha Mind 3: Glaubenssätze entkräften

Zunächst gilt es sich der Idee zu öffnen, dass die Grundessenz unseres Daseins Fülle, Freude, Leichtigkeit und ein liebendes Herz ist.

Super schön beobachten können wir das bei kleinen Kindern und Tieren. Sie sind, wenn all ihre Grundbedürfnisse gestillt sind, vollkommen im Seins Zustand der Freude und Leichtigkeit.

Über die Jahre machen wir dann als Kinder unsere Erfahrungen, natürlich auch unangenehme und schmerzliche. Und so kann es sehr schnell passieren, dass aufgrund von negativen Erfahrungen oder uns eingeredeten Überzeugungen sich der Kopf seine Meinung bildet zu gewissen Themen. Und schon ist ein Glaubenssatz entstanden.

Oft sind dies Überlieferungen aus dem Elternhaus. Ein Freund von mir ist im finanziellen Mangel groß geworden. Die Eltern lebten nach ihrem eigens kreierten Gesetz „es ist nie genug da“ und „egal wie sehr wir uns anstrengen, es reicht nie“. Er hat dieses Muster eins zu eins übernommen, und kämpft in seinem Leben ständig mit den Finanzen.

Doch nun zur spannenden Frage: Wie switsche ich das? Wie komme ich vom Mangel in die Fülle?

Manche Überzeugungen lassen sich alleine durch das bewusst werden verändern. Indem man darauf achtet sobald der Gedanke einen wieder überrennt es bewusst in die andere Richtung zu steuern. Tut man dies kontinuierlich und immer wieder, kann so eine Umprogrammierung stattfinden.

Manche Glaubenssätze sind allerdings sehr tief und hartnäckig. Hier bin ich ein großer Freund des Fühlens. Hinter jedem Gedanke steckt ein Gefühl. Nehmen wir an dein dich quälender Glaubenssatz ist „egal wie sehr ich mich anstrenge, alles geht schief“.

Schließe die Augen, atme ein paar Mal tief durch und sage dir im Geiste oder laut den Satz auf. Sofort entsteht ein Gefühl hierzu – sei es ein Druck im Brustkorb, ein Zusammenziehen des Magens etc. Nun gilt es das Gefühl in seiner ganzen Bandbreite einfach nur da sein zu lassen und zu fühlen.

Wiederhole dir den Satz noch ein paar Mal – und lasse das Gefühl sich voll zeigen. Lass es da sein. Atme. Sobald wir bereit sind unsere Gefühle in voller Intensität da sein zu lassen und pur zu fühlen passiert ein Phänomen: nach einiger Zeit löst es sich langsam auf. Und wenn du das Gefühl gefühlt und somit frei gegeben hast, löst sich auch der entsprechende Glaubenssatz im System auf. Du bist frei.

Klingt simpel – ist es auch! Manche Überzeugungen sind sehr tief, so dass es mit einmal Fühlen nicht getan ist. Dann braucht es vielleicht noch eine zweite und dritte Runde. Aber dann lässt es dich gehen. Für immer.

Eine weitere kraftvolle Methode ist die Meditation. Ich bin großer Fan von Dr. Joe Dispenza (Quantephysiker und Neurowissenschaftler). Seine Bücher und geführten Meditationen (bei I Tunes und Amazon erhältlich) sind sehr nachhaltig. Zum Thema Glaubenssätze umprogrammieren hat er die CD „changing believes and perceptions“ veröffentlicht. Hier wird die Überzeugung im meditativen Raum umprogrammiert. Wenn man dies ein paar Wochen täglich praktiziert ist der Weg in eine freiere, leichtere Zukunft geebnet.

Natürlich ist dies alles Arbeit und mit Zeitaufwand verbunden. Aber wir haben die Wahl: wollen wir uns unser ganzes Leben lang von limitierenden Glaubenssätzen und Überzeugungen quälen lassen? Oder es anpacken, Schritt für Schritt in uns aufräumen und uns so frei schaufeln von allem Destruktiven und Negativen?

Mein persönliches Ziel ist Freiheit auf allen Ebenen. Und die beginnt bei uns. In unserem Denken und Fühlen. Ich bin schon viele Jahre auf diesem Weg. Und immer wieder gibt es Menschen und Situation im Außen die mir aufs Neue Dinge spiegeln und mir bewusst machen. Aber ich sehe es positiv. Denn ich habe die Werkzeuge an der Hand mit allem Negativen in mir aufzuräumen.

Denn aus Erfahrung weiß ich: Ein Leben in viel mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und guter Laune ist real. Es liegt an uns, uns dieser Uressenz der Freude wieder Stück für Stück anzunähern.

Ich meditiere jeden Tag mit den geführten Meditation von Dr. Joe Dispenza. Denn die Freude am Leben hat bei mir höchste Priorität.

Gehe es an! Sei es dir wert. Alles beginnt bei dir.

Namasté

Der Buddha Mind 2: über Glaubenssätze

Die Gedanken beobachten. Darum ging es im 1. Teil meiner Buddha Mind Reise. Ist es nicht immer wieder spannend zu entdecken was es in dir denkt? Ist dir bei dieser Beobachter Praxis aufgefallen, dass manche Sachen die uns durch den Geist huschen ganz schön schräg sind? Bei dieser Übung kommen wir sehr schnell Glaubenssätze auf die Spur, die uns eher hinderlich als förderlich sind.

Glaubenssätze sind festgezurrte Überzeugungen wie „alle Männer sind scheiße“, „ich bin nicht gut genug“, „das Leben ist anstrengend“, „ich hab nie genug Geld“, „man muss hart arbeiten um erfolgreich zu sein“, “allen steht das Glück zu nur mir nicht”, “so ein scheiß passiert immer nur mir” etc. Natürlich gibt es auch positive Glaubenssätze. Zum Thema Finanzen wären sie beispielsweise: “das Geld liegt auf der Straße, ich muss es nur aufheben”, “Geld ist reine Energie und ich lasse sie bewusst fließen”.

Negative Glaubenssätze sind meist durch schlimme Erfahrungen entstanden oder sind uns im Kindesalter antrainiert worden, quasi von den Eltern mitgegeben worden. Und wenn es in dir z.B. denkt „alle Männer sind scheiße“, dann wird dir die Außenwelt genau das immer wieder spiegeln. Nach dem Gesetz der Resonanz kann es nicht anders sein. Wie innen so außen. Daher ist es so mega wichtig in unserem Denken aufzuräumen.

Der nächste Schritt auf dem Weg zum Buddha Mind ist daher: finde deine Glaubenssätze heraus! Und das geht sogar ganz einfach. Nimm dir Zeit, ein Blatt Papier zu Hand und schreibe ganz spontan und ohne groß drüber nachzudenken die Antworten auf folgende Fragen auf:

  • Was denkst du über das Leben im Allgemeinen?
  • Was denkst du über den Job/die Arbeit?
  • Warum und wofür arbeiten wir?
  • Was denkst du über Freundschaften?
  • Was denkst du über deine Eltern? Bist du in Frieden mit ihnen?
  • Was denkst du über Liebesbeziehungen?
  • Aus welchem Grund führen wir Partnerschaften?
  • Was hälst du von Männern im Allgemeinen?
  • Und von Frauen?
  • Was denkst du über dich selbst? Über deinen Charakter? Über deinen Körper?
  • Was ist deine Einstellung zu Geld?
  • Glaubst du finanzielle Fülle steht jedem zu?
  • Wie ist dein Blick auf die Welt?
  • Was hat das Leben für einen Sinn?
  • Glaubst du an Gott, eine höhere Macht, die universelle Kraft? Wenn nein – warum?
  • Wenn du Kinder hast: was denkst du über deine Kinder?
  • Und über dich als Mutter bzw. Vater?

Zu manchen Punkten kommen dir vielleicht gleich mehrere Überzeugungen und Statements in den Sinn.

Wie zum Thema Geld zum Beispiel: „man muss hart arbeiten. Reiche Leute sind arrogant. Reich sein steht nur privilegierten Menschen zu. Das Geld ist total ungerecht verteilt. Ich kann soviel arbeiten wie ich will, es ist nie genug da. Man bekommt nichts geschenkt.“

Schreibe alles auf, ganz unreflektiert. Lasse alles aus dir herausströmen was dir in den Sinn kommt. Auch wenn du zu einem Punkt zwei Seiten aufschreibst. Lerne dich und dein Denken wirklich kennen.

Dringe vor in alle Schubladen und Winkel deines Geistes. Und finde dadurch heraus, was und wie es bewusst und unbewusst in dir denkt.

Deine Gedanken bestimmen dein Sein und somit dein Leben.

Quantenphysikalisch ist es schon lange bewiesen: Unsere Gedanken sind reine Energie und sehr machtvoll. Daher ist es so essentiell und wichtig genau und im Detail hinzuschauen.

Als ich diese Übung das erste Mal gemacht habe und mir zu allen Punkten alles in mir Denkende aufgeschrieben habe, schaute ich mir danach meine Notizen an und dachte nur: Oh weia! Kein Wunder, das manche Dinge im Außen genauso beschissen laufen wie sie es gerade tun, wenn es so in mir denkt!

„Du bist was du denkst“ – ist ein weitreichendes Zitat von Buddha. 

„Deine Gedanken kreieren deine Welt“, ein weiteres.

Alles, ausnahmslos alles entsteht in dir. Dir kann das Leben keine Fülle bieten wenn in dir der Mangel herrscht. Das Gesetz der Resonanz oder auch das Gesetz der Anziehung hat eine immense Power. Und dagegen können wir uns nicht sträuben. Es sind die universellen Gesetze nachdem das ganze Universum schwingt und funktioniert.

Ein tolles Buch hierzu ist „das Gesetz der Resonanz“ von Pierre Frankh. Und „the secret“ war eines der ersten Bücher die ich hierzu gelesen habe, was mich heute noch nachhaltig prägt.

In Teil 3 schauen wir uns an wie wir Glaubenssätze lösen und umprogrammieren können. Es kommt ein bisschen Arbeit und Zeitinvestition auf dich zu – aber es lohnt sich!

Ein Leben in Freude, Leichtigkeit und tiefer Zufriedenheit zu leben ist möglich! Und sogar mehr als das. Die höchste Form des Buddha Minds ist Liebe als Seinszustand zu erfahren. Hiermit meine ich die Liebe zum Leben und zu Allem was ist. Und dieser Weg ist jedem zugänglich der bereit ist seine alten Wunden zu heilen und in seinem Denken aufzuräumen und neue Straßen zu bauen.

Mach dich auf den Weg – alles beginnt bei dir.

Namasté <3

Der Buddha Mind 1: Über das Denken

Immer mal werde ich von Yoga Schülern gefragt was eine langjährige Yoga Praxis denn so mit einem macht. Und wenn ich über die Antwort nachdenke kommen mir als ersten die geistigen Aspekte in den Sinn. Klar, regelmäßige Yoga Asana Praxis zielt darauf ab den Körper gesund, geschmeidig und in seiner Vitalität zu halten.

Allerdings kann ich nach rund 17 Jahren Yoga in meinem Leben vor allem diese Erkenntnis teilen:

Yoga dehnt den Geist, erweitert das Bewusstsein und gibt uns einen neuen Blick auf die Welt und den Sinn des Lebens. Da die Praxis den Raum der Stille in uns wieder freilegt und uns den Weg dorthin zeigt, entsteht eine neue Perspektive.

Schon in den Yoga Sutren ist vermerkt, dass wir dann die Kontrolle über uns und unser Leben haben wenn es uns gelingt uns von den ewig wiederkehrenden Gedankenkreisläufen zu distanzieren und beginnen unsere Gedanken zu beobachten. Denn wenn wir feststellen, dass wir unsere Gedanken beobachten können zeigt uns dies, dass wir nicht unsere Gedanken SIND. Alleine diese Erkenntnis offenbart uns den Weg in Richtung Freiheit.

Wir können einen Schritt zurückzutreten und prüfen und beobachten was im Geist vor sich geht. Und hier wird es spannend: denn wir haben IMMER die Wahl auf die Qualität unserer Gedanken Einfluss zu nehmen, und somit auf unsere Gefühlswelt. Denken und Fühlen bilden eine Einheit.

Somit ist der erste Schritt in Richtung „neue Freiheit“ folgende Übung: Nimm dir mehrmals am Tag, 2-3 Mal reicht am Anfang schon, kurz Zeit und halte inne, trete innerlich einen Schritt zurück. Nimm wahr. Beobachte. Was denkt es in dir? Welche Qualität haben deine Gedanken? Denkt es in mir eher positiv oder destruktiv? Wie ist deine Sicht auf die Welt? Bist du im Vertrauen ins Leben oder eher in der Angst? Schnell kannst du hierbei Muster und Glaubenssätze entdecken die dir vielleicht hinderlich sind, dich blockieren und dich klein halten.

Um Veränderungen möglich zu machen braucht es deine Aufmerksamkeit und die tägliche kontinuierliche Praxis. Mache dir am Besten Notizen über das was du im Geist beobachtest und was in dir vorgeht. Führe quasi ein Gedanken Tagebuch. Stelle dir dafür alle paar Stunden den Wecker deines Handys und ziehe dich für einen kurzen Moment in den inneren Raum der Stille zurück auf den Beobachter Posten.

Diese Übung ist zu meinem persönlichen täglichen Ritual geworden. Die Gedankenkontrolle ist der erste Schritt für nachhaltige Veränderungen. Das Schöne ist: wenn wir neue Rituale in unser Leben integrieren wollen müssen wir die Dinge 4 Wochen kontinuierlich im Alltag integrieren. Nach dieser Zeit haben wir uns so daran gewöhnt dies zu praktizieren, dass wir es wie von alleine tun, die neue Übung ist zur Gewohnheit geworden.

Also: fange noch heute an! Werde der Chef im Ring J und beginne wahrzunehmen, zu beobachten und dir kleine Notizen zu machen.

In den nächsten Blog Beiträgen gehen wir dann weiter in die Tiefe und schauen uns an, wie wir Veränderung + Freiheit erlangen können.

 

 

Wir sind die YogaSistars!

YogaSistars

steht für

unsere Liebe zum YOGA

unserem Sein als SISTERS – unsere Freundschaft und Seelenverwandtschaft

und den SeelenSTERN, dem STAR in jedem von uns.

Yoga ist unser Weg um mit diesem inneren Stern, dem inneren Leuchten wieder mehr in Verbindung zu kommen, so dass die Freude am Sein und die Liebe zum und am Leben erstrahlen kann.Wir möchten unser Yoga mit euch teilen, erfahren, leben und genießen. An den unterschiedlichsten Kraftplätzen, in all seinen Formen: von Bodega, Vinyasa bis Yin Yoga und Meditation.

YogaSistars steht für Yoga Lifesyle, Community, Online Yoga mit uns und überall, Reisen, Workshops, Events, Fort- und Weiterbildung und Kongresse.

Let it flow – let it shine 🙂

Karo + Steffi

Worum es beim Yoga Üben wirklich geht

Nach langjähriger intensiver Yoga Praxis können wir durch eigene Erfahrung felsenfest behaupten: Yoga tut unfassbar gut und hilft dabei, ein kleines bisschen glücklicher und zufriedener zu werden.

Dass die Yoga Übungen den Körper fit halten und dabei noch super gut tun ist klar. Doch hinter der Körperarbeit, die Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer miteinander vereint, steckt noch so viel mehr: Yoga lässt uns die Verbindung zu unserem tiefsten Kern wieder deutlicher spüren und zeigt uns einen Weg auf, in direkten Kontakt mit unserem eigentlichen Ich, mit unserem Herzen und Fühlen zu kommen.

Bei dem ganzen Yoga Hype, wo laute Hip Hop Beats, akrobatische Übungen, die an Cirque du Soleil erinnern, Räucherstäbchen und vegane Ernährung über uns hereinstrudeln dürfen wir vor lauter Glamour eines nicht vergessen:

Die Essenz des Yoga ist es, die Stille in uns zu finden – und der Weg dorthin.

Die Yoga Praxis öffnet die Tür zu dem Teil in uns, wo alles ruhig, friedlich und entspannt ist. Vergleichbar mit einem stillen Bergsee tief auf unserem Seelengrund, den nichts aus der Ruhe bringt. Am Grund des Sees ist es immer ruhig, egal welche Stürme im Außen toben.

Im Sanskrit wird diese Stille in uns als Niroda bezeichnet und birgt einen großen Schatz in sich. Sobald das Gedankenkino ruhiger wird und Raum im Geist entsteht, entfaltet sich Niroda. Eckart Tolle spricht hier vom „Seins-Zustand“, der sich zeigt, sobald das zwanghafte und permanente Denken aufhört. Er bezeichnet es als direkte Verbindung zu unserer wahren göttlichen Natur. Und diese ist in ihrer Ur-Schwingung nichts als die Emotion der Freude am Sein an sich. Schön zu beobachten ist dies bei Tieren. Sie sind stets in der Anbindung an die universelle Kraft, ohne Gedankenkino verwurzelt im Hier und Jetzt und daher voll und ganz in der Lebensfreude.

So beantwortet sich auch die Frage, warum Yoga die letzten zehn Jahre so beliebt und gesellschaftsfähig geworden ist. Die Masse der Menschen hat bewusst oder unbewusst Sehnsucht nach der Stille im Selbst, nach Ruhe und Ausgeglichenheit. Unserer Leistungsgesellschaft fehlt es an Müßiggang und Tagträumen. Yoga führt uns genau dorthin und öffnet uns den Raum zum Runterkommen, Durchatmen und Blickwinkel verändern.

Daher ist eine regelmäßige Praxis so zu empfehlen. Und dank unseres YouTube Channels kannst du jederzeit und überall üben. Wir wollen euch dazu motivieren, die Praxis zu Hause zu kultivieren und Yoga so noch alltagstauglicher werden zu lassen. Pack das Geschenk der Praxis aus – so oft du kannst. Selbst 20 Minuten sind schon so wohltuend für Körper, Geist und Seele. In diesem Sinne: Namasté!

Karo + Steffi